Hertha BSC vs. Bayern München

1. Fußball-Bundesliga: Hertha BSC vs. FC Bayern München im Olympiastadion

 

“… 74.500 Zuschauer. Das Stadion ist ausverkauft!“, schallt es aus den Lautsprechern und die Ränge des Berliner Olympiastadions quittieren die Ansage des Stadionsprechers mit einem donnernden Jubel.

Mindestens einmal in jeder Bundesligasaison ist das Berliner Olympiastadion bereits Wochen vor dem eigentlichen Spieltermin ausverkauft. Immer dann wenn der deutsche Rekordmeister, der FC Bayern München, bei Hertha BSC antritt.

Am Samstag, 14 Februar 2009 war es wieder so weit: Großeinsatz für den Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. Die Berliner Olympiastadion GmbH hat in Abstimmung mit Hertha BSC und den Sicherheitskräften und –behörden die Sicherheitsstufe 4 festgelegt. Da heißt es Aufrüsten für die Samariter, verlangt dieser Dienst doch weitaus mehr materielle und personelle Ressourcen als bei sonst üblichen Spielen im Berliner Olympiastadion.

 

Zum Einsatz kamen neben den knapp 75 Helfern des ASB folgende Sanitäts- und Rettungsdienstkomponenten:

 

8 Sanitätsstationen

4 mobile Sanitätseinsatztrupps (SET)

2 mobile Sanitätsstationen

2 Krankentransportwagen (KTW)

4 Rettungstransportwagen (RTW)

1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)

1 Notarztwagen (NAW)

1 Bereitschaftsarzt

Einsatzleitung mit Fernmeldeeinheit

 

Trotz des Großaufgebotes der Sanitäter vom ASB und der Zuschauermassen verlief der Einsatz ruhig. Während der Veranstaltung wurden durch die Samariter des ASB 45 Hilfeleistungen getätigt. 5 Patienten mussten zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus gebracht werden. Weniger als bei manch anderen Spielen und ein Zeichen für die gute Arbeit der Sicherheitskräfte im Olympiastadion.

Einsatzleiter Boris Michalowski lobte die hohe Qualität und Kompetenz der ehrenamtlichen ASB-Kräfte und deren Zusammenarbeit mit den Ordnungskräften des Olympiastadions. „Das glücklicherweise geringe Einsatzaufkommen wurde durch uns sehr gut bewältigt und im Ernstfall sind wir durchaus in der Lage ein Vielfaches mehr zu bewältigen. Herausforderungen in dieser Größenordnung werden voraussichtlich die Spiele gegen Dortmund und Bremen zum Ende der Saison sein.“

 

Weitere Impressionen: