Info-Seite Testverfahren

Insgesamt gibt es drei verschiedene Testprinzipien, mit deren Hilfe eine Infektion mit dem neuen Corona-Virus nachgewiesen werden kann: PCR-Tests, Antigen- und Antikörpertests. Beim ASB Regionalverband Berlin-Nordwest e.V. kommen SARS-CoV-2 Rapid Antigen Tests, sogenannte Corona-Schnelltests, zum Einsatz. Diese erlauben binnen 15-20 Minuten Wartezeit eine Aussage über eine mögliche Infektion.

Aus Sicht einer getesteten Person läuft der Schnelltest folgendermaßen ab: Beim Schnelltest werden zunächst persönliche Daten unter Einhaltung des Datenschutzes erhoben. Danach wird ein Abstrich im Nasenrachenraum entnommen. Die Probe wird in eine spezielle Lösung gegeben und das Gemisch anschließend auf einem Teststreifen getropft. Wie bei einem Schwangerschaftstest zeigen bunte Streifen ein Ergebnis an. Das Testergbnis liegt (je nach Hersteller) nach ungefähr 15-20 Minuten Wartezeit vor. Die Gesamtdauer pro Person inkl. Administration, Testdurchführung und Wartezeit liegt bei etwa 25-30 Minuten.

Liegt neben dem Kontrollstreifen ein weiterer Streifen vor, deutet dies auf eine Infektion der getesteten Person hin und diese Person sollte sich umgehend in Quarantäne begeben. Wenn aber nur ein Kontrollstreifen sichtbar ist steht bei Einhaltung der Hygienregeln der Teilnahme an der Veranstaltung nichts im Wege.

Übersicht zu Antigen-Tests

Spezifität*

 
> 99%

 
  • sehr schnelle Ergebnisse
  • Prüft auf Proteinbestandteile des Virus im Sekret
  • Hohe Genauigkeit
Sensitivität**

 
> 96%

 
  • Abstriche mit Nasenrachen- oder Rachenabstrich
  • Testzulassungen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte
    (Gelistet beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: DIMDI)
Ergebnis 15-20 Min.
  • Wird vor durchgeführt und Ergebnis vor übermittelt
* Die Spezifität eines diagnostischen Testverfahrens gibt die Wahrscheinlichkeit an, dass tatsächlich Gesunde, die nicht an der betreffenden Erkrankung leiden, im Test auch als gesund erkannt werden. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig negativen Testergebnissen und der Summe aus falsch positiven und richtig negativen Testergebnissen – also allen Testergebnissen, denen tatsächlich keine Erkrankung zugrunde lag.
** Die Sensitivität eines diagnostischen Testverfahrens gibt an, bei welchem Prozentsatz erkrankter Patienten die jeweilige Krankheit durch die Anwendung des Tests tatsächlich erkannt wird, d.h. ein positives Testresultat auftritt. Sie wird definiert als der Quotient aus richtig positiven Testergebnissen und der Summe aus richtig positiven und falsch negativen Testergebnissen.
*** Wie bei fast allen Tests gibt es natürlich auch ein aber, denn ein negativer Schnelltest ist keine 100%ige Garantie, dass man nicht mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert ist. Das Testergebnis ist von einer Vielzahl Faktoren abhängig, wie zum Beispiel der Zeit zwischen Infektion und Test. Wichtig ist aber, dass ein positiver Test eine mögliche Infektionskette frühzeitig offenlegt und unterbricht.