Evakuierung - Fliegerbombenfund

15'000 Menschen nach Bombenfund in Berlin Friedrichsfelde evakuiert

Registrierung in der Notunterkunft
Registrierung in der Notunterkunft

 

Bei Straßenbauarbeiten in der Alfred-Kowalke-Straße in Berlin Friedrichsfelde stießen Bauarbeiter auf eine 250kg Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Die Polizei entschied sich die Fliegerbombe zu entschärfen. Die Sicherheitsmaßnahmen sehen dazu vor, dass im Umkreis von ca. 500m alle Bewohner für den Zeitraum der Entschärfung ihre Wohnungen verlassen müssen. Zur Unterstützung bei der Evakuierung wurden Einheiten des ASB-Katastrophenschutzes gegen 20:00 Uhr alarmiert.

Ein Mitglied der Fachdienstleitung des Fachdienstes Katastrophenschutz des ASB Landesverbandes Berlin traf etwa 10 min nach Alarmierung vor Ort ein und stimmte die Maßnahmen mit dem bereits vor Ort befindlichen Einsatzleitung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ab.

Die vorrangige Aufgabe war es, in der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) am Römerweg eine Betreuungsstelle einzurichten. Zur sanitätsdienstliche Absicherung sollten Krankentransport- und Rettungswagen unseres Regionalverbandes Berlin-Nordwest den Einsatz unterstützen

Gegen 20:50 Uhr fuhren die ersten Kräfte (Führungsfahrzeug, SEG-Betreuung, RTW und KTW) von der Unterkunft Seestrasse Richtung Berlin Friedrichsfelde. Bei Ankunft in der Betreuungsstelle waren bereits betroffene Anwohner dort angekommen. Die SEG-Betreuung begann mit der zügigen Einrichtung der Registrierung, einer Getränkeausgabestelle und eines Ruheraumes in der Mensa der FHTW.

Gegen 21:50 Uhr trafen dann weitere Sanitätseinheiten des ASB Regionalverbandes Berlin-Nordwest e.V. ein. Da ein Ende des Einsatzes erst einmal nicht abzusehen war, wurde außerdem der Abrollcontainer "Betten + Decken" über den Fachdienst Krankentransport und Rettungsdienst angefordert.

Um 00:00 Uhr begann die Entschärfung der Bombe. Bereits um 01:00 Uhr konnte dann Entwarnung gegeben werden und die Anwohner wurden mit Unterstützung der Polizei wieder zurück in ihre Wohnungen gebracht. Zum Schluss halfen unsere Krankentransport- und Rettungswagen noch bei der Rückführung gehbehinderter Menschen in ein ebenfalls evakuiertes Seniorenheim.

 

Vor Ort waren wir mit:

 

- 4 Rettungswagen (RTW)

- 5 Krankentransportwagen (BUND-KTW4)

- 2 Mannschaftstransporter (MTW)

- 1 Behindertentransportfahrzeug (BTW)

 

zur Unterstützung des Einsatzes über den Fachdienst Katastrophenschutz.

 

In der Notunterkunft
In der Notunterkunft
Es geht zurück in die eigene Wohnung
Es geht zurück in die eigene Wohnung
Es geht zurück in die eigene Wohnung
Es geht zurück in die eigene Wohnung
Einsatzkräfte ASB
Einsatzkräfte ASB